Zehnkampfmeisterschaften in Duisburg

Dennis Hannig, VFL Repelen, schafft "Quali" für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften

 

Es waren zwei Wettkampftage für den 18-jährigen Zehnkämpfer, U20, vom VFL Repelen wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten.

Der erste Tag bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen begann für den Repelener mit einer neuen Bestzeit im 100 m Sprint von 11,36 sec. Gute 6,04 m im Weitsprung folgten. Die 6 kg Kugel beförderte Dennis auf die schöne Weite von 13,07 m. Es folgte ein klasse Hochsprungwettkampf des Mehrkämpfers. Über seine Anfangshöhe von 1,73 m die er wie alle weiteren Höhen bis 1,88 m im ersten Versuch überquerte, steigerte sich der frischgebackene Abiturient auf 1,91 m, die leider an diesem Tag noch zu hoch waren. In der fünften Disziplin des ersten Tages dem 400 m Sprint hielt sich Dennis an die vorher besprochenen Zwischenzeiten. Bei 51,45 sec. und einer neuen persönlichen Bestleistung blieb die elektronische Zeitmessung stehen. Das ergab im Fünfkampf 3.494 Pkt. und ein sattes Plus für den zweiten Wettkampftag. Den 110 m Hürdenlauf, erste Disziplin des zweiten Tages, absolvierten die Mehrkämpfer noch im trockenen.

Bei 16,04 sec. löste die elektr. Zeitmessung aus und kurze Zeit später begann der von den Wetterdiensten für den am Sonntag angekündigte Dauerregen. In einem nassen Diskusring zu werfen wird im Training zwar immer wieder geübt, aber  in der Praxis sieht es dann oft anders aus. Mäßige 35,86 m ermittelten die Kampfrichter mit dem 1,75 kg Diskus. Zu einer Mutprobe für den Repelener geriet in der Folge der Stabhochsprung. Bei einer Höhe von 3,10 m und ohne viel aufzuwärmen stieg der junge Mehrkämpfer in den Wettkampf ein und überquerte diese im ersten Versuch. Zwei missglückte Versuche über die neue Höhe von 3,20 m folgten, bevor die Vernunft siegte und der Wettkämpfer aufgrund der sintflutartigen Regenfälle auf weitere Versuche verzichtete. Jetzt war auch das Punktepolster vom Vortag fast aufgebraucht.  In der vorletzten Disziplin das Speerwerfen mit dem 800 g Speer trotzte Dennis noch einmal dem schlechten Wetter und schleuderte den Speer auf die Bestweite von 43,66 m. Im abschließenden 1.500 m Lauf musste die Entscheidung fallen denn 6.200 Pkt. schreibt der Deutsche Leichtathletik Verband als "Quali" für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften vor. In einem kontrollierten Lauf ließ Dennis Hannig in 5.00.12 min. seinen Trainer Heinz Peters und seine Fans strahlen. Mit einer Gesamtpunktzahl von 6.238 Pkt. verließ ein pitschnasser aber glücklicher Athlet das Leichtathletikstadion an der Wedau.